Indra Hesse

Malerin, lebt und arbeitet in der Müllerstraße


Die Künstlerin möchte keineswegs behaupten oder abbilden, dass der Leopoldplatz ein Ort ist, an dem ausschließlich Frohsinn und multicolore Happiness herrschen.
"Wo ist echt Berlin?" bildet in seiner Buntheit, seiner Fröhlichkeit und Unbeschwertheit vielmehr ein Lebensgefühl ab, dass Indra Hesse durch ihre eigene Lebensgeschichte mit der Müllerstraße verbindet:
Innere Freiheit und Frohsinn entstehen für sie dort, wo losgelassen werden kann von überhöhten Ansprüchen, von gesellschaftlicher Hochkultur oder einem hippen Lebensstil, der in Wahrheit nicht frei, sondern extrem anstrengend ist.

Tobias Weber

selbständiger Pädagoge, Online-Redakteur

Kaugummiautomaten
Leicht angeschmuddelt und auf Kinderaugenhöhe liegend, sind sie heute fast gänzlich aus unserem Blick verschwunden. Auch in das Zeitalter des Internets wollen sie nicht so recht hinein passen.
Im Wedding bzw. Gesundbrunnen existieren noch 151 Exemplare dieser einstigen Groschenfresser. Nur zwei davon sind in der Müllerstraße zu finden. Dunkle Stellen an Eckkneipen und Spätis zeigen deutlich, dass sie von ihren Besitzern nach und nach abmontiert werden, ohne durch neuere Modelle ersetzt zu werden.

Christine Nußbaum

Schulsozialarbeiterin

Die Grundlage der Collage wurde im Winter 2015 im Schillerpark Edinburger/Ofener Straße aufgenommen. In "white moments" sind Pinguine im flow, alles stimmt im Sozio-/Biotop Schillerpark, jedenfalls für die Pinguine.

W.E. Schmidt

Fotografin
Fotografin

Die Bilder zu “Mein Wedding hoch 2“ wurden im Weddinger Kiez aufgenommen. Jeweils 2 Dinge sollten sich hoch befinden. Basierend auf dieser Idee, sind die Fotografien „Radler“ und „Blumenkästen“ enstanden. Die Farbe rot durfte für den Bezirk Wedding nicht fehlen und vervollständigt die Kunstwerke.

Ingrid Kunz

Malerin

Das Bild wurde 2014 am Plötzensee gemalt.

Ingrid Kunz malt sehr gerne in „ihrem“ Park, den Rehbergen. Ihre Lieblingsmotive sind Menschen und die Natur.

Sabine Jahnke

Malerin, Fotokünstlerin

Fotocollage Tanzender Derwisch, aufgenommen beim Ramadan Fastenbrechen/IFTAR 2015, auf dem Leopoldplatz.

Sulamith- Sallmann

Fotografin, selbständige Medienpädagogin

Die verborgene Welt, hinter der uns allen vertrauten, sichtbar zu machen, das ist der Modus Operandi der Berliner Fotografin Sulamith Sallmann. Es sind fantastische, oft auch unheimliche Zwischenwelten. Wie die der Swinemünder Brücke, die uns eigentlich so bekannt erscheint; sich jedoch durch die fotografische Transformation als imaginäre Burg, eine Passerelle in die Anderswelt oder ein Tor zu einem ganz anderen Wedding öffnet.

Sulamith- Sallmann

Fotografin, selbständige Medienpädagogin

Hinterhöfe, Liefereingänge, verborgene Gassen; generell interessiert sich die Berliner Fotografin nicht für Fassaden, nicht für das Vordergründige. Mit verstohlenen Blicken erfasst sie Arbeitswelten und versteckte, zumindest nicht offenbare Bereiche, aus denen eine Privatheit hervorsticht, die selten spektakulär und dennoch spannend und seltsam einladend  wirkt, sondern heimelig.

Anja Pollnow

Art & Photography - künstlerische Projektentwicklung visuelle Konzepte

Die Treppe

Bild und Realität.

Bilder schaffen unsere Wirklichkeit. Aber verändert sich die Wirklichkeit oder nur unser Bild von ihr, während das, was dahinter liegt, gegen Veränderung immun bleibt?

Hanna Dobslaw

Studium der Soziologie und Medienwissenschaft, seit 2010 Theaterleitung des Cineplex Alhambra

Was macht den Wedding zu dem was er ist?! Es sind die Menschen die hier wohnen. Menschen jeden Alters, mit den unterschiedlichsten sozialen Hintergründen und Kulturen. Ich finde es wunderbar wie vielfältig wir sind und wie gut gelaunt und tolerant wir miteinander umgehen. Die Leute die sich hier von mir fotografieren lassen haben sind ein kleiner Teil meines Weddings.

Gabriele D.R. Guenther

Visual Artist/Poet

In diesem Bild werden die Verschiedenheiten, die im Wedding neben- und miteinander existieren, zusammengeführt und bilden als Endresultat etwas Einheitliches, das den Menschen hier symbolisch ein neues, gemeinsames "Gesicht" verleiht.

"Fragmente 2", 2015, Acryl/Gouache/Öl/Lack auf Gips auf Japan-Papier auf Leinwand (4), 100 x 100 cm

www.gdrguenther.com